EDITORIAL

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 3 · September 2014

Junge Israelis aus dem Kibbuz Kfar Aza in Gatteo a Mare

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Liebe Freunde der ZWST, liebe Leser,

seit Wochen sind wir tief besorgt über die Geschehnisse in Israel. Der Krieg um Gaza beschäftigt uns, wir fühlen mit unseren Brüdern und Schwestern dort, die alle paar Minuten einen Sirenen-Alarm ertragen und in die Schutzräume flüchten müssen.

Die ZWST hat, wie bereits mehrfach in der Vergangenheit, rund 70 Jugendliche zu ihren Sommermachanot nach Deutschland und Italien eingeladen. So konnten sie etwas Abwechslung und Entspannung von dem mörderischen Treiben in ihrer Heimat an der Grenze zu Gaza finden. Zusätzlich wurde jüngeren Kindern aus S´derot ein mehrtägiger Besuch in einem Freizeitpark in Eilat angeboten.

Junge Israelis aus dem Kibbuz Re'im in der jüdischen Gemeinde Frankfurt/M.
Mit Aron Schuster (stellvertr. Direktor der ZWST), Oberrabbiner Klein, Beni Bloch (Direktor der ZWST) v.re.  Foto: Rafael Herlich

Ermöglicht haben diese Einladungen der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Jüdische Nationalfonds (KKL), die mit großzügigen Spenden die Reise- und die Aufenthaltskosten übernommen haben. Die ZWST, die Jugendlichen und ich persönlich danken beiden Organisationen, besonders Präsident Dr. Dieter Graumann, für diese spontane Hilfe. Die Machanot in Deutschland und Italien waren voll des Lobes über ihre Gäste aus Israel.

Auf unseren Feriencamps gibt es stets ein Thema, so auch dieses Jahr: „ANACHNU“. Das WIR, das Gemeinschaftsgefühl wurde den Jugendlichen insbesondere auch mit Israel vermittelt. Das Jugendreferat bereitet unterstützende Materialien vor und unsere Betreuer setzen das Thema mit großem Elan und Einsatz um, um es den Kindern nahe zu bringen. In Bad Sobernheim gab es zusätzlich ein Projekt, von dem ich Ihnen berichten möchte. Die Leiterin des 2. Turnus, Susanne Ben-Izri (IRG Baden) hat mit ihrem Madrichim-Team die Historie von unserem Gelände erforscht. Die Zeit vor 1945, das erste Feriencamp 1959 bis hin zur Benennung unseres Heimes nach Max Willner sel.A. haben die Jugendlichen unter den verschiedensten Aspekten untersucht: Welche Lieder und Tänze wurden damals gesungen und getanzt? Woraus bestand die Programmgestaltung? Wie kam das Areal in jüdischen Besitz? Wann wurden die Neubauten erstellt? Die Ergebnisse wurden in einer beeindruckenden Vorstellung an einem Sonntagnachmittag in Anwesenheit des B. Sobernheimer Bürgermeisters Michael Greiner präsentiert. Es war eine der faszinierendsten Präsentationen, denen ich beiwohnen durfte. Den beteiligten Chanichim, Chugisten und Madrichim danke ich für dieses besonders gelungene Projekt. In wenigen Wochen begehen wir Rosch Haschana. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien auch im Namen meiner Vorstandskollegen, des Direktors, stellvertretenden Direktors und aller Mitarbeiter ein gesundes und glückliches neues Jahr 5775,   שנה טובה ומתוקה.

Abraham Lehrer, Vorstandsvorsitzender der ZWST

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