DAS JUGENDREFERAT INFORMIERT

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 3 · September 2014

1. Turnus in  Bad Sobernheim  vom 14.07. - 27.07. 2014

„Anachnu - Wir in Bad Sobernheim“

„Mir gefällt, dass hier viel gelacht wird und wir selbst aktiv sein können. Hier können wir uns von unseren Eltern erholen...“ - ein augenzwinkernder Kommentar von Eitan (9), Teilnehmer am 1. Turnus vom 14.-27. Juli in Bad Sobernheim für 8-11jährige. Eitan kam mit 3 Jahren mit seinen Eltern aus Lettland nach Berlin und ist zum ersten Mal auf Machane unterwegs. Er gibt in wenigen Worten einiges von dem wieder, was die ZWST mit ihren Ferienfreizeiten bezweckt: eine ausgewogene Mischung aus Freizeitaktivitäten, Spaß, aber auch Projekten, wo sich die Kinder auf spielerische Art mit verschiedenen Inhalten auseinandersetzen. Gleichzeitig ist es für viele Familien eine bezahlbare Möglichkeit, ihren Kindern erholsame und spannende Ferien zu ermöglichen.

Die Roshim Xenia Fuchs und Benny Fischer, das 6-köpfige Madrichim-Team, 2 Chugisten und weitere Betreuer waren für die Kinder da und organisierten ein spannendes Programm. Dazu gehörte z.B. das Israelprojekt, in dem die Kinder entlang verschiedener Zeitstationen die historische Entwicklung nachvollziehen konnten. Der Tag wurde abgeschlossen mit israelischen Spezialitäten, zubereitet vom israelischen Koch Nicky Gerner und Songs, mit denen Israel beim Eurovision Contest erfolgreich war. „Die Abendprogramme sind mit das Beste!“ bestätigt Chanich Eitan. Im Tagesprojekt „Antisemitismus“ wurden die Kinder dafür sensibilisiert, was es bedeutet, als Gruppe ausgeschlossen und diskriminiert zu werden. Doch es gab auch weniger ernste Tagesprojekte: z.B. „Findet Nemo“ oder „Color War“, es wurden Abendprogramme rund um Figuren wie Captain America, Iron Men und Hulk organisiert. Neben den Tagesprojekten und Pe´uloth gab es kreative und sportliche Chugim. Die Kooperation mit dem jüdischen Sportbund Makkabi wurde im Rahmen der diesjährigen Machanot ausgeweitet. Daniil (19) ist erstmalig als Sport-Chugist dabei: „Die Motivation ist natürlich riesig, auf Machane als Chugist oder Madrich zu fahren. Man erinnert sich an das ´Machane-Feeling` und will den Chanichim geben, was man selber auf Machane bekommen hat.“

Das Madrichim-Team gibt sein Bestes, sie haben die klassische ZWST-Fortbildungsreihe Jugendarbeit (Praktikantenseminare) erfolgreich abgeschlossen und können hier das Gelernte in die Praxis umsetzen. Während des Machanes gibt es regelmäßige  Feedbackrunden  zum Ablauf des jeweiligen Tages. Eine der wichtigsten Anforderungen an das Leiter- und Betreuerteam ist, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass man immer für sie da ist und gleichzeitig die erforderliche „sanfte“ Autorität auszuüben. Jeder Madrich hat seine Gruppe, für die er verantwortlich ist. Die Gruppen treten in einen Quasi-Wettbewerb miteinander, was auch die Kinder motiviert, bei verschiedenen Aktivitäten ihr Bestes zu geben.

Wir gratulieren Eitan und Lea aus Berlin, denen bei der Abschlußparty am Ende des Machanes ein Pokal verliehen wurde mit dem Titel: “bester Chanich“ und „beste Chanicha“.

HvB, ZWST

Ausflug nach Frankfurt: Die Chanichim zwischen Bulle und Bär - dem Symbol der Frankfurter Börse

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