DAS JUGENDREFERAT INFORMIERT

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 3 · September 2014

Sami aus Mannheim feiert seine Bar-Mitzwa

Bar-Mitzwa auf Machane in Gatteo a Mare

Am Montag, den 18.08.2014 konnten die Roshim und Madrichim des Machanes „Anachnu“ insgesamt 70 Kinder aus ganz Deutschland begrüßen. Dazu kamen die 25 Jugendlichen aus dem Kibbuz Kfar Aza. Was zuerst eine Herausforderung für die Madrichim bedeutete, entpuppte sich als eine große Bereicherung für das ganze Machane.

Auf dem Programm standen interessante und bewegende Projekte rund um die Themen: Israel, Antisemitismus, Identität und Assimilation. Hier wurde von der Teilnahme  israelischer Chanichim profitiert. Die israelischen Jugendlichen konnten aus erster Quelle über die schreckliche Situation in Kfar Aza und der Umgebung berichten und offen über ihre Ängste und schaflosen Nächte sprechen. Die Chanichim aus Deutschland erzählten über die Pro-Israel-Demonstrationen in Deutschland und gaben den israelischen Chanichim damit Mut und Hoffnung. In den nächsten Tagen gab es nun keine zwei Gruppen mehr, sondern nur noch eine große Menge Hebräisch, Deutsch und Englisch sprechender Kinder.

Gemeinsame Ausflüge, wie das Erkunden des jüdischen Ghettos in Venedig, stärkten das Zusammengehörigkeitsgefühl der Chanichim noch mehr. Spaß und spielerisches Lernen wechselten sich dabei stets ab.

Trotz kleinerer Sprachbarrieren war das tiefe Gemeinschaftsgefühl der jüdischen Kinder aus beiden Ländern immer das prägende Element dieser zwei Wochen.

Den unvergesslichen Höhepunkt des Machanes jedoch, bildete die vom ganzen Team vorbereitete Bar-Mitzwa eines Chanichs, der gemeinsam mit 200 anderen Kindern der Machanot aus Gatteo und Bellaria seinen großen Tag feierte und zum ersten Mal einen Aufruf zur Thora erhielt. Die Erinnerung an diesen bewegenden Moment wird die angereiste Familie des Bar-Mitzwa Jungen und alle anwesenden Chanichim und Madrichim noch lange begleiten und sicher weitere Kinder dazu ermutigen, ihre Bar- und Bat Mitzwa zu feiern.

Abschließend kann gesagt werden, dass dieser Sommer in Italien nachhaltig zur Verbindung einer weiteren Generation jüdischer Kinder aus Deutschland und Israel geführt hat.

Benjamin Barth und Irina Kazakov, Roshim, Fotos: ZWST

 

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