Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 4 · Dezember 2017

Liebe Freunde der ZWST, liebe Leser,

ein historisches und ereignisreiches Jahr nähert sich dem Ende. Die diesjährigen Aktivitäten und Programme waren maßgeblich durch das hundertjährige Jubiläum der ZWST geprägt. Der große Festakt am 10. September 2017, das Revival-Wochenende für ehemalige Jugendleiter, das Tanzfestival für Tanzgruppen der jüdischen Gemeinden und das Fachsymposium „100 Jahre ZWST – Brüche und Kontinuitäten“ in Berlin zählen sicherlich zu den Highlights des Jubiläumsprogramms. Aber auch die vielen regulären Angebote, wie unser Jugendkongress, die Machanot sowie viele Seminare haben das Jubiläum zum Anlass genommen, sich mit verschiedenen Aspekten unserer Geschichte und Entwicklung zu beschäftigen.

Mit Stolz können wir zudem sagen, dass es gelungen ist, das Jubiläum nachhaltig zu gestalten. Mit der Publikation „100 Jahre ZWST – Brüche und Kontinuitäten“, einer ausführlichen Chronik, einer Wanderausstellung zu 33 prägenden Persönlichkeiten der ZWST-Geschichte und dem Dokumentarfilm „Das Gewissen ruft – 100 Jahre ZWST – 100 Jahre im Dienst jüdischer Wohlfahrt“ wurde die Entwicklung der ZWST nochmal intensiv erforscht und umfangreich publiziert. Diese Arbeit ist und wird für nachfolgende Generationen von unschätzbaren Wert sein.

Je tiefergehend wir uns mit der Geschichte der ZWST auseinandersetzen desto deutlicher wird die immense Bedeutung der ZWST für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen und stehen.

Der Historiker Prof. Michael Brenner resümierte die Geschichte der ZWST mit Prägnanz: „Deutsch-Jüdische Geschichte wird häufig als eine Geschichten des rasanten Aufstiegs beschrieben (...). Aber die Geschichte der deutschen Juden kann auch anders erzählt werden als die Geschichte einer intellektuellen und wirtschaftlichen Elite. Es ist auch die Geschichte der ostjüdischen Zuwanderung, der Verarmung der deutsch-jüdischen Mittelschicht, des wirtschaftlichen Existenzkampfes, des mühsamen Wiederaufbaus und schließlich der Integration einer Bevölkerungsgruppe, die um ein vielfaches größer ist als die im Land befindliche Gemeinschaft. In solch einer alternativen Geschichte des deutschen Judentums (...) ist die Zentralwohlfahrtsstelle der unbesungene Held.“

Unser besonderer Dank gilt dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das die vielfältigen Aktivitäten rund um das 100-jährige Jubiläum der ZWST ermöglicht hat.

Ihr Aron Schuster, stellv. Direktor der ZWST

 

Die Website der ZWST im neuen Gewand !

www.zwst.org zeigt sich im neuen Design, ist übersichtlicher gegliedert und bietet umfangreiche Informationen. Im Fokus steht eine einfache Benutzeroberfläche, mit der man schnell und unkompliziert einen Einblick in die Aktivitäten der ZWST erhält. Viel Spaß auf unserer neuen Homepage !

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