Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Ausgabe 4 · Dezember 2017

11th European Conference of Jewish Social Welfare

Tagung mit dem European Council of Jewish Communities (ECJC) und dem Jewish Joint Distribution Committee zum Thema „Inklusion“

In Kooperation mit dem European Council of Jewish Communities (ECJC) und dem Jewish Joint Distribution Committee (Joint) hat die ZWST vom 03. bis 05. Dezember die 11. Europäische Konferenz jüdischer Wohlfahrt in Berlin organisiert. An der Konferenz zum diesjährigen Schwerpunkt „Inklusion“ nahmen rund 100 Vertreter jüdischer Organisationen aus ganz Europa teil. Die ZWST konnte im Rahmen der Tagung ihre vielfältigen Erfahrungen im Bereich Inklusion und Integration einbringen. Jutta Josepovici, Leiterin des ZWST-Sozialreferates, Michael Blake, Präsident des ECJC, Gabrielle Rosenstein, Präsidentin des Verbandes Schweizerischer Jüdischer Fürsorgen (VSJF) und Mario Izcovich, Joint Europe begrüßten die Teilnehmer und führten in das Thema ein.

Im Fokus stand die Frage: Wie schaffen wir Gemeinschaften, in denen jeder willkommen geheißen, gehört, geschätzt und respektiert wird? Aron Schuster, stellv. Direktor der ZWST skizzierte die Erfahrungen der ZWST aus 27 Jahren Zuwanderung. Jutta Josepovici, Nachumi Rosenblatt, Leiter des ZWST-Jugendreferates und Xenia Fuchs, langjährige Leiterin der ZWST-Ferienfreizeiten und Referentin berichteten über die inklusiven Ferienfreizeiten der ZWST als Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit von Jugend- und Sozialreferat (Inklusionsprojekt Gesher). Sie sind ein Beispiel für die Nutzung von Synergieeffekten im Bereich Inklusion. In verschiedenen Workshops ging es um die Entwicklung von Programmen für bestimmte Zielgruppen. Judith Tarazi, Leiterin des ZWST-Kunstateliers Omanut stellte die Arbeit des Ateliers vor als erfolgreiches Best-Practice-Beispiel für Inklusion und Empowerment. Der Leiter des Berliner Büros der ZWST, Günter Jek, gab in einem Vortrag einen Überblick über die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland und erläuterte das sich daraus ergebende erhöhte Risiko der Altersarmut für Migranten.

In vielfältiger Hinsicht bot diese internationale Tagung ein Forum für einen bereichernden Austausch und gab Antworten auf die heute immer wichtiger werdende Frage: Was können wir voneinander lernen? Hier war es für die ZWST von großem Wert, eigene Erfahrungen einzubringen, aber auch Anregungen aus anderen Ländern und Organisationen zu bekommen.

HvB, ZWST

Schicken Sie uns Ihre Anregungen und Kommentare, auch Ihre Fragen zum Artikel:

Formular wird gesendet...

Auf dem Server ist ein Fehler aufgetreten.

Formular empfangen.

Sozialreferat informiert

Herausgeber.:

ZWST, Hebelstr. 6
60318 Frankfurt/M.
Tel.: 069 / 944371-0
Fax: 069 / 49 48 17
www.zwst.org

Redaktion und Satz:

Heike von Bassewitz
069 / 944371- 21
oeffentlichkeitsarbeit@zwst.org

Gestaltung:

Andrej Kulakowski

www.a-kulakowski.de

design@a-kulakowski.de